Baunscheidtieren

Die Baunscheidttherapie wurde 1840 von dem Erfinder Carl Baunscheidt entdeckt. Nach eigener Erzählung habe er die Idee gehabt, als eine Mücke ihn in die rheumakranke Hand stach und seine Schmerzen daraufhin verschwanden.
Durch Zufall hörte Baunscheidt auch von dem chinesischen Heilverfahren der Akupunktur. So entstand in der Werkstatt Baunscheidts der so genannte „Lebenswecker“ oder auch Hautbeleber, ein Gerät mit 33 Nadeln auf einer Scheibe und einer Spiralfeder. Mit Hilfe des Schnäppers dringen die Nadeln dann 1-2 mm tief in die Haut ein. Dieser Hautreiz wird noch gesteigert durch das Oleum Baunscheidt.
Die Nadelung ruft eine nachfolgende Veränderung und Steigerung der Nerventätigkeit und eine Anregung des Stoffwechsels hervor, die zur Wiederherstellung der normalen Organtätigkeit und damit der Gesundheit dient.

Im Allgemeinen stellt sich kurz nach der Nadlung ein wohltuendes behagliches
Wärmegefühl ein. Die Durchblutung wird gesteigert, die Hautausdünstung wird gesteigert und die Schmerzen nehmen ab.

Mittels Baunscheidttherapie können folgende Krankheiten behandelt werden:


neuralgische Leiden
HWS-Syndrom und damit verbundener Schwindel
Gelenkerkrankungen
Rheumatische Leiden
Magen-Darm-Erkrankungen
Nasen- und Ohrerkrankungen
Trigeminusneuralgien
allgemein bei muskulärer Verspannung

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